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Die Ausbildung in medizinischer Fußpflege

1. Grundsätzliches

Beispiel für med. Fußpflege

Die Ausbildung zum medizinischen Fußpfleger unterscheidet sich grundlegend von der zum kosmetischen. Die Ausbildung zum medizinischen Fußpfleger dauert in der Regel zwei Jahre und schließt mit einem staatlichen Examen ab. Die genauen Anforderungen, um zu dieser Prüfung zu gelassen zu werden, sind in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologie (PodAPrV) nachzulesen. Auch der Ablauf und Umfang dieser Prüfung wird dort genau beschrieben. Nur wer diese Prüfung bestanden hat, darf sich Podologe bzw. Podologin nennen und mit der medizinischen Fußpflege für sich werben.
Im Sinne einer Qualitätssicherung in der Ausbildung und im ausgeführten Beruf, tragen die Krankenkassen nur Leistungen der Podologen, sprich der medizinischen Fußpfleger. Mit Blick auf die Zukunftssicherheit und im Zuge einer zunehmenden Professionalisierung des Fußpflege-Berufes lohnt sich die umfangreiche Ausbildung zur Podologin bzw. zum Podologin mit Sicherheit. Diesem großen Vorteil steht natürlich die umfangreiche und z.T. kostspielige Ausbildung entgegen. Die Kosten werden zu einem großen Teil durch die Schule, an der man die Ausbildung macht bestimmt.

2. Berufsbegleitende Ausbildung zum Podologen/zur Podologin

Grundsätzlich lassen sich auch bei der Ausbildung zur medizinischen Fußpflegerin bzw. zum medizinischen Fußpfleger zwei Wege erkennen. Auf der einen Seite kann man die Ausbildung berufsbegleitend machen, was sich v.a. lohnt, wenn man im Berufsleben steht, vielleicht schon als Fußpflegerin oder Kosmetikerin, und sich verändern möchte oder sein Angebot in Zukunft ausweiten. Diese Ausbildung läuft über Schulen, die sich in der Regel auf die Ausbildung von Fußpflegern und Kosmetikern spezialisiert haben. Um am Unterricht teilnehmen zu können fallen hierbei Kosten an, die nicht unerheblich sein können. Im Gegenzug erhält man mitunter Handouts oder Reader, die den Kauf von teuren Lehrbüchern überflüssig machen. Um hier nicht mit unerwarteten Kosten konfrontiert zu werden, lohnt es sich im Vorfeld genaue Informationen darüber einzuholen, welche monatlichen Gebühren anfallen, was man dafür auch an Material und Literatur bekommt und was man zusätzlich noch anschaffen muss. Zudem sollte man sich auch vor Beginn der Ausbildung vergewissern, dass die Schule der Wahl auch wirklich Podologen und Podologinnen ausbilden darf und dass der Abschluss dieser Schule auch überall anerkannt wird. Durch die Vielzahl der Schulen und der Ausbildungsvarianten kann man da auch einmal den Überblick verlieren. Die berufsbegleitende Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.

3. Podologe/Podologin als Ausbildungsberuf

Neben der berufsbegleitenden Ausbildung zur medizinischen Fußpflegerin kann man diese Ausbildung auch ganz klassisch als Ausbildungsberuf an medizinischen Fachschulen erlernen. Für diesen Weg entscheidet man sich in der Regel nach dem Abschluss der allgemeinbildenden Schule. Für die Ausbildung zur Podologin bzw. zum Podologen wird in der Regel ein guter Realschulabschluss bzw. ein Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung, und ein Mindestalter von 16 Jahren vorausgesetzt. Diese Ausbildungsvariante, also nicht berufsbegleitend, dauert in der Regel zwei Jahre. Da Variante 1 gleich wie Variante 2 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung unterliegt besteht hinsichtlich der vermittelten Inhalte kein Unterschied.
Macht man die Ausbildung zur Podologin bzw. zum Podologen an privatwirtschaftlich geführten Schulen können Kosten vom um die 10.000 Euro entstehen, wobei es auch zwischen den Schulen und den monatlichen Gebühren spürbare Unterschiede gibt. Ein Vergleich macht hier auf alle Fälle Sinn.

Auf dieser Seite erhalten Sie erste Informationen über die Möglichkeiten, eine Ausbildung in medizinischer Fußpflege zu absolvieren. Dabei informieren wir Sie über grundsätzliche Dinge, die die Ausbildung betreffen und über zwei Wege, zum angestrebten Abschluss zu kommen. Sie finden Fußpfleger in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein oder Thüringen.
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